Ich packe meinen Koffer – 7 Tipps & Tricks fürs Kofferpacken

Es gehört zu den unliebsamen, wenn auch absolut notwendigen, Tätigkeiten vor jedem Urlaub: das Kofferpacken. Jeder hat da seine eigene Methode. Während die einen schon Wochen vorher mit einer To-Do-Liste ans Werk gehen, warten andere bis zur letzten Minute und packen kurz vor der Abreise rasch das Nötigste in den Koffer. So oder so, wir kommen nicht drum rum. Doch mit ein paar Tricks wird das unliebsame Kofferpacken zum Kinderspiel, damit der Start in den Urlaub reibungslos und ohne Stress gelingt.

1) Wetter checken!

Klingt banal, ist aber essentiell, um überhaupt entscheiden zu können, welche Art von Kleidung in den Koffer soll. Denn schnell wird es unangenehm, wenn man am Reiseziel ankommt und feststellen muss, man hat die falsche Kleidung dabei und erstmal vor Ort einkaufen gehen muss. Gut, es gibt Schlimmeres, als sich im Urlaub mit neuen Outfits einzudecken, aber zumindest die richtige Grundausstattung sollte immer im Gepäck sein, um weder zu frieren noch übermäßig ins Schwitzen zu kommen.

2) Rechtzeitig Wäschewaschen

Noch 1 Tag bis zum Urlaub und der Lieblingspulli ist im Wäschekorb? Um solche Situationen zu vermeiden, lohnt es sich im Voraus zu planen und sich rechtzeitig darüber Gedanken zu machen, welche Teile aus dem Kleiderschrank unbedingt mit in den Urlaub und vorab noch gewaschen werden müssen. Hier müsst ihr natürlich auch noch Zeit einplanen, die eure Kleidung zum Trocknen braucht!

3) Ordnung ist das halbe Leben

Diesen Spruch haben wir schon von unserer Großmutter gehört, hat aber gerade was das Packen angeht absolute Berechtigung. Um eine gute Übersicht zu haben und um sicher nichts zu vergessen, ist es ratsam alle Kleidungsstücke, die man mitnehmen möchte, auf dem Bett oder einer anderen größeren Fläche aufzulegen – von den Socken über Kleider bis hin zu den Schuhen. Ein weiterer Tipp ist, im Kopf die verschiedenen Outfits durchzugehen, die man Tag für Tag brauchen wird und diese gleich zusammen rauszulegen.

4) Spielräume effizient nutzen

Die meisten Koffer haben unten am Boden Unebenheiten bzw. Rillen. Diese Hohlräume sollten gut genutzt werden, um möglichst viel in den Koffer reinzubekommen. Am besten füllt man diese Rillen mit Socken, Strumpfhosen und Unterwäsche. So entsteht eine gleichmäßige Fläche für weitere Kleidungsstücke.

Als nächstes legt ihr die Hosen so ein den Koffern, das die Beinlängen auf der Seite herausschauen. Auf diese Fläche legt ihr nun, mit der geraden Seite an den Kofferrand, die T-Shirts, Pullover, Blusen etc. Hier sollte eine möglichst gleichmäßige Fläche entstehen. Anschließend klappt ihr die Hosenbeine ein und schließt so eure Kleidung darunter sicher und platzsparend ein. Etwaige kleine Hohlräume könnt ihr gut mit Gürteln, Bikinis bzw. BHs ausfüllen. Zum Abschluss könnt ihr mit Schuhen und Kulturbeutel „Tetris“ spielen – diese Gegenstände sind sehr uneben und sollten immer am Ende auf die Kleidung und ineinander passend eingepackt werden.

5) Achtung Knitterfalle!

Kleidung, die leicht verknittern kann, solltet ihr immer am besten ganz oben in den Koffer packen. So entsteht weniger Druck auf die Kleidung und kann nach der Ankunft als Erstes ausgepackt werden.

6) KOFFERWAAGEN SIND GOLD WERT

Um am Flughafen keine bösen Überraschungen zu erleben, empfiehlt es sich eine handelsübliche Kofferwaage daheim zu haben und den Koffer noch zuhause zu wiegen. Das maximale Gewicht, das man an Bord eines Flugzeugs nehmen kann, ist von der jeweiligen Fluglinie abhängig und kann daher unterschiedlich sein. Daher prüft rechtzeitig wie schwer euer Koffer und wenn ihr ganz sicher sein wollt, auch euer Handgepäck ist, um nicht am Flughafen nochmal umpacken zu müssen.

7) Sicher ist sicher

Noch ein kleiner Tipp, für alle, die Sorge haben, dass der Koffer nicht am Urlaubsziel ankommen könnte: sofern es der Platz zulässt packt euch Unterwäsche, Pyjama, Handy-Ladegerät, Brille und was ihr sonst noch unbedingt vor Ort braucht ins Handgepäck. So habt ihr zumindest eure privatesten Kleidungsstücke und Gegenstände garantiert dabei und kommt nicht ins Dilemma, neue, nicht vorab gewaschene Kleidung aus dem Flughafenshop (gerade eben bei Unterwäsche vielleicht doch unangenehm) anziehen zu müssen.

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