6 Minuten für mehr Positivität und Zufriedenheit

Kennt ihr diese Tage an denen einfach nichts klappen will? An denen man schnell patzig und ungeduldig wird und sich selber immer mehr in die Unzufriedenheit reinzieht? Ich kenne sie zur Genüge. Ich habe aber einen ganz einfachen Weg gefunden diese Tage nicht zu negativ zu erleben und vor allem, sie in etwas Positives umzuwandeln. Wie das geht? Ganz einfach mit einem Tagebuch, morgens und abends jeweils 3 Minuten. 6 Minuten am Tag, welche mein Bewusstsein komplett verändert haben. 

Nur um das klarzustellen: Nicht jeder Tag muss ein guter sein. Man kann auch einfach mal schlecht drauf sein und es muss auch nicht immer alles auf Anhieb klappen. Diese Tage können aber wie ein Strudel sein, in dem jeder negative Gedanke einen einfach noch weiter reinzieht, bis man am Abend im Bett liegt und am liebsten einfach alles vergessen möchte. Manchmal reicht es aus, dass der Bus vor der Nase wegfährt oder das Lieblingsweckerl beim Bäcker aus ist. Ganz schlimm wird es, wenn ein falscher Blick von einem Fremden schon genug ist, um einen aufzuregen.

Damit diese Tage nicht mein Leben bestimmen und ich mehr Positivität und Zufriedenheit in meinen Alltag bringe, habe ich mit dem 6-Minuten Tagebuch begonnen.

Ziel dieses Tagebuches ist es, sich jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen (am besten noch im Bett) ca. 3 Minuten Zeit zu nehmen und sich folgende 3 Dinge aufzuschreiben:

  1. Wofür bin ich dankbar?
  2. Was würde den heutigen Tag zu etwas besonderem machen
  3. Positive Selbstbekräftigung

Abends nimmt man sich dann vor dem Schlafengehen wieder ca 3 Minuten und überlegt sich Antworten zu diesen 3 Fragen: 

  1. Was habe ich heute Gutes für jemanden getan?
  2. Was werde ich morgen besser machen
  3. Tolle Dinge, die ich heute erlebt habe

3 + 3 = 6 Minuten

Ich bin absolut keine spirituelle Person, aber ich verspreche euch, es tut so gut, sich einfach nur auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Man erlebt die kleinen Freuden des Lebens viel bewusster, man ist zufriedener mit den Dingen die man besitzt und man erkennt, wie gut es einem eigentlich geht. Und das alles wird einem durch die eigenen Worte und Gedanken bewusst. Niemand der mir sagt, auf welche Gedanken ich mich fokussieren muss, um glücklicher zu sein. Einfach nur ich, die meine Erlebnisse und Gefühle niederschreibt und so mit positiven Gedanken in den Tag starte und diesen mit Positivität beende. 6 Minuten am Tag, nicht mehr und nicht weniger. Wirklich nicht viel Zeit für den Effekt den man erlebt.

Fazit

Egal wie positiv man versucht zu denken, jeder von uns ist ein Mensch mit tausend verschiedenen Emotionen und schlecht drauf sein ist nur menschlich. Solange man sich bewusst ist, dass man gerade negativ drauf ist, dann ist das auch gut. Das 6-Minuten Tagebuch hat mir wirklich sehr geholfen zufriedener zu werden, negative Erlebnisse nicht so an mich ranzulassen und mir bewusst zu werden, auf was es im Leben wirklich ankommt. Die schönsten Erlebnisse: das viele Gute das man förmlich anzieht wenn man positiver durch den Alltag geht. Probiert es aus: einfach mal den Blick vom Boden heben und einen fremden Menschen auf der Straße anlächeln.

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