Mama, Papa, ich kann Skifahren!

Falkensteiner Image Shooting Winter Mountain Nassfeld 2017

Der Skikurs ist gebucht, die Ausrüstung gekauft. Aber: Das Kind will nicht. Es steht beim Kinderskikurs und weigert sich. „Das ist purer Stress für alle“, weiß Isabel Zinnagl. Die zweifache Mutter ist Bloggerin des Onlinemagazins „Salon Mama“. Die
Situation ist ihr bekannt, wenn auch in anderem Zusammenhang. „Meine Tochter wollte auf keinen Fall zum Schwimmkurs und ich habe sie überredet. Das Resultat war, dass sie eineinhalb Jahre nicht mehr ins Wasser gegangen ist.“

Skikurs gebucht

Gelernt hat sie es trotzdem, aber eben erst später. „Für unseren Winterurlaub haben wir einen Skikurs für sie gebucht. Sie hat selbst gesagt, dass sie es lernen will.“ Falls ihre Tochter am Ende doch nicht mitmachen will, möchte Isabel Zinnagl flexibel bleiben. „Ich hoffe, die Skischule lässt mit sich reden. Und wir gehen eben mit den Kindern rodeln oder machen etwas im Hotel.“

Die ersten Schwünge Druck und Zwang bringen ihrer Erfahrung nach keinen Erfolg. Genauso wenig wie Kinder zu überfordern. Martin Seebacher, Skischulleiter auf dem Katschberg, meint dazu: „Der Trend geht dahin, dass schon Dreijährige in den Kurs kommen. Generell ist es aber ideal, mit fünf Jahren anzufangen.“ Seebacher rät Eltern, nicht ständig zu kontrollieren, was im Kurs passiert. „Manchen Eltern geht es nicht schnell genug oder sie wissen alles besser. Das bringt die Kinder nur durcheinander.“ Nach rund drei Tagen kommen die Kleinen laut Seebacher die ersten Pisten hinunter und können Lift fahren. „Nach einer Woche sind sie auf einer blauen Piste sicher unterwegs.“

Alternativen suchen

Und wenn Eltern den Kindern das Skifahren selbst beibringen wollen? Dann sind Geduld und Können gefragt. „Wenn das alles nicht klappt, ist es auch nicht schlimm“, weiß Isabel Zinnagl. „Am wichtigsten ist aber, dass die Kinder Spaß haben.“ Und wenn das Skifahren noch zu schwierig ist: Zipfelbob geht immer. Aber auch weitere Alternativen sind immer ein Hit:

Eislaufen

Wenn es mit dem Skifahren nicht klappt oder eine Pause fällig ist, kann man sich im Schlittschuhlaufen versuchen. Zu Beginn brauchen Kinder etwas zum Festhalten. Oft gibt es Laufhilfen in der Größe der Kinder, die Mädchen und Buben vor sich herschieben. Sonst müssen Mama oder Papa her: Sich gegenüber dem Nachwuchs hinstellen, in die Hocke gehen und beide Hände reichen.

Im Hotel entspannen

Frische Luft, viel Bewegung: Da müssen kleine Schneehasen auch einmal eine Pause machen. Herrlich entspannen lässt es sich im hoteleigenen Wellnessbereich. In den Falkensteiner Familienhotels gibt es eigene Spa-Bereiche für Familien. Dort sammeln die Kleinen neue Kräfte.

Tiere besuchen

Die Hasen streicheln, beim Melken zuschauen, Ziegen und Hühner füttern oder mit dem Pferdeschlitten durch die Winterlandschaft fahren: Wenn Tiere dabei sind, haben Kinder mehr als genug zu tun. Bei einer kleinen Wanderung abseits der Pisten sieht man mit etwas Glück sogar ein Reh. Direkt beim Falkensteiner Club Funimation Katschberg gibt es sogar einen eigenen Streichelzoo.

Kleine Nachteulen

Wenn es dunkel wird, wachen so manche Kinder erst auf. Eine gute Möglichkeit für abendliche Action ist eine Rodelfahrt bei Flutlicht. Auf dem Katschberg, dem Nassfeld und in Schladming ist das problemlos möglich. Besonders aufregend ist die sieben Kilometer lange Naturrodelbahn auf der Hochwurzen in Schladming. Gut festhalten und ab geht die Post. Danach schläft es sich auch viel besser.

Indoor-Spielplatz

Wenn es draußen zu kalt wird, ist es gut, wenn die Kinder drinnen ausgiebig Platz zum Spielen haben. Ein Indoor-Bereich in der Unterkunft ist dann Gold wert.

Viel Vergnügen und toi toi toi für die ersten Ski-Versuche eurer Kleinsten!

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