Power hoch drei!

Triathlon ist nicht nur eine Sportart. Nein, er beschreibt einen Lifestyle. Drei Mal alles geben: Die Wellen brechen, über den Asphalt rasen und schließlich beim Laufen bis zum Schluss ausdauern. Was zu Beginn nach dem Unmöglichen klingt, ist mit der richtigen Vorbereitung auf jeden Fall machbar. Weil man einen Ironman nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, haben wir euch hier ein paar Tipps zum richtigen Training zusammengestellt.

Die organisatorischen Details

Ein wichtiger Step zum Triathlon ist ein Check-Up beim Arzt. Da es sich hierbei um einen Leistungssport handelt, ist es notwendig die eigenen Grenzen zu kennen. Denn Blutdruck, Cholesterinspiegel und Abnutzung sind Indizien dafür, welche Reaktion auf die Belastung folgen wird und was das eigene Fitnesslevel ist.

Zur Vorbereitung des Trainingsplans entscheidet ihr schließlich, welche Distanz die richtige für euch ist. Aufgepasst! Hier gibt es viele Möglichkeiten: Durch verschiedene Längen in den unterschiedlichen Disziplinen gibt es für alle die richtige Triathlon-Version. Der Zadarhalf Triathlon gehört beispielsweise zu den Middle Distance Triathlons. Hier bereitet ihr euch auf 1900 Meter schwimmen, 90 Kilometer fahrradfahren und 21,2 Kilometer laufen vor.

Organisatorisch ist nur noch eine Sache zu regeln: Das Equipment. Für’s Schwimmen empfehlen wir eine Schwimmbrille, eine Bademütze (falls euer Kopf empfindlich ist) und eine Badehose. Wer sich zwischen den Wettkämpfen nicht lange umziehen will, kann sich einen Triathlonanzug anschaffen, der auch für das Radfahren und Laufen passend ist. In der zweiten Disziplin sind Helm, und die richtigen (Rad-)Schuhe wichtig. Außerdem ist es empfehlenswert eine Sportbrille zum Radfahren aufzusetzen, um dem Gegenwind und Wetter gewappnet zu sein. Laufschuhe sind schließlich das Finish, falls ihr diese noch nicht auf dem Fahrrad anhabt.

Der Trainingsplan

Das mag komisch klingen, aber die Disziplinen müssen nicht wirklich in Kombination miteinander trainiert werden. Es ist besser, sich auf jede Disziplin einzeln vorzubereiten und das Training breit gefächert zu halten, damit der Körper sich an die unterschiedliche sportliche Belastung gewöhnen kann.

Beim Schwimmen kommt neben Ausdauertraining hinzu, dass ihr eure Technik im Kraulen und Brustschwimmen optimiert. Abwechslung der beiden Schwimmstile ist im Training wichtig. Zwischen euren geschwommenen Bahnen baut ihr am besten immer wieder kurze Pausen ein. Bei allen drei Sportarten gilt, dass ihr sie zweimal pro Woche trainiert. So könnt ihr von Woche zu Woche euren Fortschritt verfolgen.

Einmal in der Woche könnt ihr eine lockere Ausfahrt mit dem Rad machen. Auch Hügel sollt ihr mit einer geringen Trittfrequenz nehmen; lasst euch hier nicht von eurem Stolz zur schnellen Überfahrt packen. Die zweite Ausfahrt soll dagegen zügiger sein: Hier dürft ihr euch auspowern!

Auch beim Laufen gilt, dass ihr eure erste Trainingseinheit locker angeht und an eurer Ausdauer arbeitet. Erst zum Schluss sollt ihr hier das Tempo zwei bis drei Mal beschleunigen. Im zweiten Laufprogramm geht es hingegen um einen Kraftausdauer-Lauf, um an eure Grenzen zu gehen. Vor dem Triathlon könnt ihr einen Testlauf mit einer Distanz von 5-10 Kilometer machen.

Zu den drei Disziplinen ist ein generelles Athletiktraining einmal pro Woche eine gute Ergänzung. Hier werden Bauch und Rücken für 30-40 Minuten trainiert, um eine Abrundung für das Lauf- und Radfahrprogramm zu bieten.

Ready – Set – Go! Stellt euren Trainingsplan zusammen, fordert euch heraus! So seid ihr auf dem besten Weg selbst Iron(wo)man zu werden!

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