An nur einem Wochenende zum Bratis“lover“!

Alles, was einen kurzen Wochenend-Trip so erholsam, spannend und entdeckungsreich macht, findet man nur eine Stunde von Wien entfernt: in Bratislava!

Nur etwas mehr als eine Autostunde von Wien entfernt liegt die slowakische Hauptstadt Bratislava, die wie ich nach meinem Besuch finde, immer noch ein wenig unterschätzt wird – dabei hat sie so vieles zu bieten: Sightseeing, tolles Essen, Shopping und auch Party!

Angekommen im Falkensteiner Hotel Bratislava – das Auto in der hauseigenen Tiefgarage geparkt – geht es zuerst mal aufs Zimmer, um den Alltagstrubel aus Wien hinter sich zu lassenund einfach mal anzukommen. Denn die kurze Reisezeit ist zwar praktisch, gibt einem aber im ersten Moment nicht das Gefühl in einem anderen Land zu sein… Vielleicht geht’s das nächste Mal ja mit dem Zug über die Grenze, da kommt dann auch schon während der Fahrt ein wenig Urlaubsfeeling auf.

Im Zimmer werde ich auf die typische Falkensteiner-Art #WelcomeHome geheißen. Große Zimmer, ein sprudelndes Wasser als Gastgeschenk und wohlige Atmosphäre. Auch der kuschelige Bademantel im Kasten wird an diesem Wochenende in Bratislava noch zum Einsatz kommen.

Hunger. Das ist mein erster Gedanke als ich das Hotel verlasse und die Umgebung erkunden will. Dabei werde ich kurzfristig vom tollen Ausblick auf die Burg von Bratislava abgelenkt. Schön beleuchtet und hoch oben über der Stadt – und fast direkt neben dem Hotel!

Nach 10 Minuten zu Fuß stehe ich auch schon mitten in der Altstadt von Bratislava, wo ich aus einer Vielzahl an Restaurants, Gaststätten und Bars auswählen kann. Da ich mich vorab schon ein wenig informiert und jetzt auch Lust auf landestypische Küche habe, verschlägt es mich ins Bratislava Flagship Restaurant. Hier gibt es neben einer beeindruckenden Inneneinrichtung aus holzvertäfelten Wänden und Buntglasfenstern auch eine große Bar, an der sich Touristen tummeln und Bier gezapft wird. Hier ist immer ein Tisch frei – und wenn nicht, setzt man sich einfach wo dazu.

Natürlich darf die Cesnaková polievka v bochníku (Knoblauchsuppe im Brotlaib) hier nicht fehlen und auch die hausgemachten Piroggen inklusive einem im Haus gebrauten Bier runden mein Menü für heute Abend ab. Und zur Nachspeise gibt‘s dann noch Nuss-Nudeln. Ob ich die jetzt hier empfehlen soll, weiß ich nicht… (Erwischt: Ein hausgebrannter Schnaps durfte auch nicht fehlen).

Was macht man nach so einem ausgiebigen Abendessen? Richtig! Ruhen oder 1.000 Schritte tun. Da das Hotel aber in weniger als 1.000 Schritten erreichbar ist, entscheide ich mich erstmal fürs Ruhen. Der Day Spa, der inzwischen zum Night Spa geworden ist, bietet die perfekte Stimmung zum Ende des Tages.

Nach einer erholsamen Nacht geht es weiter zum Frühstück. Was soll ich sagen? Einfach alles da, was man so braucht. Frisch zubereitete Omeletts, frisches Obst, Gebäck, Kaffee, Sekt, und und und… Gestärkt geht es anschließend hinauf zur Burg. In nur wenigen Minuten erklimmt man den kleinen Berg, an dessen Fuße das Hotel liegt, und schon hat man eine wunderbare Aussicht über Bratislava mit der strahlend weißen Burg im Rücken. Ein wenig in die Ferne blicken, der Donau beim Fließen zusehen und durchatmen – der perfekte Ort dazu!

 

Weiter geht’s in die Altstadt, diesmal bei Tageslicht. Die kleinen Gässchen mit den schönen, alten Häusern haben ein wenig Dorfcharakter. Viele Botschaften befinden sich im Ortszentrum, das daher von den unterschiedlichsten Fahnen geschmückt wird. Hier bietet sich einem einegroße Auswahl an Kaffees und Konditoreien. Diesmal verschlägt es mich ins „Schokokaffee Maximilian“, in dem es heiße Schokolade in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen gibt. Und natürlich Kuchen und Torten!

Wieder nur einen Katzensprung weiter, vorbei an der Oper von Bratislava, steht man auch schon am Donauufer an dem auch der Twin City Liner anlegt. Hier kann man gemütlich an der Promenade entlang spazieren und sich regelrecht vorstellen, wie hier vor 100 Jahren Pferdekutschen fuhren und die „High Society“ Pressburgs sich zum Tratschen getroffen hat.

An einer der zahlreichen Brücken über die Donau liegt auch schon das erste Einkaufscenter, welches ich ins Visier genommen habe. Das Eurovea ist ein moderner, typischer Shoppingtempel, wie es ihn auch bei uns in Österreich gibt. Aber einige spezielle Geschäfte gibt es dann doch noch zu entdecken. Und wer sich mal einen Blockbuster auf Slowakisch ansehen möchte, kann das hier im angeschlossenen Kinocenter machen.

Und da ist er wieder, der Hunger. Diesmal geht’s in ein neues Lokal, auch nur 3 Minuten vom Hotel entfernt. So etwas hätte ich ehrlich gesagt nicht in Bratislava erwartet: Modern, chic und eine Speisekarte, die sich mit den Restaurants in Wien locker messen kann. Das „Great“ wird seinem Namen gerecht und da hat mich Bratislava auch an diesem Abend essenstechnisch(zwar mit internationaler Küche wie Burger, Steaks und Salaten) nicht enttäuscht! Abends verwandelt sich das Restaurant in eine Bar mit einer beeindruckenden Cocktailkarte und im Keller geht anschließend die Party los. Übrigens, hier wird der Begriff „großes Bier“ auch wirklich ernst genommen… Naja zumindest hat man dann eine gute Grundlage für eine Partynacht! 😉

Nach dem Frühstück und dem Auschecken am letzten Tag geht’s ins zweite Shoppingcenter, welches auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Der Aupark ist übersichtlich und bietet neben vielen internationalen Shops und einem Food-Court auch kleine, speziellere Läden, dieauch an einem Sonntag ein rundum gelungenes Shopping-Vergnügen möglich machen.

Und wieder ist nur etwas mehr als eine Stunde im Auto vorbeigezogen und schon ist man zurück in Wien. Wahnsinn, was man in einer fremden Stadt in nur drei Tagen alles erleben kann. Und wenn man noch dazu mitten im Zentrum wohnt, ist das bestimmt nicht von Nachteil. Denn dann wird man ganz schnell zum Bratis“lover“!

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