Genießen mit allen Sinnen und die „Wir-verwerten-unsere-Reste“-Rezepte der Falkensteiner Community

Wenn es an der aktuellen Situation etwas wirklich Gutes gibt, ist es die Tatsache, dass wir viel mehr Zeit daheim verbringen und wieder mehr selber kochen. Das Aufbewahren all jener Lebensmittel, die wir in unseren Schränken horten, hat ein Ende! Wir haben drei köstliche Rezepte für euch zusammengestellt mit Dingen, die jederfrau/-mann daheim hat.

Mamma mia! Sugo al pomodoro

Das allerbeste vegane Sugo-Rezept ever. Und es braucht nicht viele Zutaten, nur Geduld und Zeit, sodass die Sauce richtig schön vor sich hin schmurgeln kann.

  • 400 g passierte Tomaten
  • 1 Zwiebel, fein geschnitten (für die süditalienische Variante kommen noch 2 fein gehackte Knoblauchzehen dazu)
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum oder Petersilie, wenn vorhanden

How to?

8 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen (aber nicht zu heiß!) und die Zwiebel (bzw. den Knoblauch) bei milder Hitze weich schmoren. Dann die passierten Tomaten dazugeben, zugedeckt kurz aufkochen lassen und mit einer Tasse Wasser aufgießen. Das Ganze dann ca. 1,5 Stunden bei kleiner Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig! Passt herrlich zu den vielen Nudeln, die in unseren Schränken auf ihren Verzehr warten, oder aber auch zu unserem nächsten Tipp.

Erdäpfel de luxe

Mit der beliebten Erdknolle lässt sich nicht nur ein Salat, Püree oder ein Gratin machen. Ein wunderbare Variante, die sogar eingefroren werden kann, sind herrlich fluffige Gnocchi. Das nachstehende Rezept ergibt gut 1 kg Gnocchi.

  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 2 kleine Eier, leicht verquirlt
  • 320 g Mehl (mehr oder weniger)
  • 1 Prise Salz

How to?

Ungeschälte Erdäpfel in einem Topf voll kaltem Wasser einlegen und zum Kochen bringen. Danach ca. 45-60 Minuten (bis die Erdäpfel weich sind) bei geringerer Hitze weiterköcheln lassen, abgießen. Heiße Kartoffeln schälen und durch eine Presse auf die Arbeitsfläche drücken. Eine Mulde in die Mitte machen, und die Eier, 1 Prise Salz und ca. ¾ des Mehls dazugeben und gründlich vermengen. Sobald sich der Teig zu verbinden beginnt, aufhören zu kneten. Der Teig sollte schön weich sein, er wird durch die Eier beim Garen fest.

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig darauf zu einem ca. 1,5 cm dicken Quadrat formen. Daraus dann ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden und diese rollen, bis sie zylinderförmig sind. 2-3 Zylinder nebeneinander auflegen und in ca. 1 cm breite Stücke schneiden.
Wichtig: Die Gnocchi sollten alle in etwa gleich groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Fertige Gnocchi einzeln auf der Arbeitsfläche in Mehl wenden. Wer optisch richtig schöne Gnocchi haben möchte, kann davor die Gnocchi noch mit einer Gabel leicht Andrücken, dann entsteht das typische Linienmuster.

Salzwasser kochen und sobald dieses aufwallt, rein mit den Gnocchi! Sobald die Gnocchi oben auf schwimmen, abschöpfen und genießen.

Jene Gnocchi, die zu viel sind, einfach trocknen lassen bis sie hart sind, in einen Gefrierbeutel oder sonstiges Aufbewahrungsbehältnis füllen und im Gefrierschrank lagern.

Ooooh, the sweetest thing!

Wahrscheinlich hat U2 mit ihrem Lied die herrliche Südtiroler Süßspeise Apfelkiachl besungen (unsere Vermutung J). Auch für dieses Gericht haben die meisten von euch die Zutaten daheim:

  • 2 mittelgroße, saftige Äpfel
  • 380 g Mehl
  • 500 ml (Soja) Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schuss Mineralwasser
  • 2 EL Öl

How to?

Die Äpfel schälen, das Gehäuse ausschneiden und in ca. 0,5 cm dicke Spalten schneiden. Das Mehl in eine Schüssel geben und mit der Milch, dem Salz und dem Mineralwasser glatt rühren. Die Apfelspalten mit der Gabel in den Teig tauchen und im heißen Öl hellbraun backen.

Wer es besonders süß will, kann Zucker mit Zimt vermischen und die Apfelkiachl darin wälzen oder damit bestreuen.

Na, hungrig geworden? Dann nichts wie ab in die Küche und loskochen! Wir suchen auf jeden Fall noch nach weiteren Ideen für unsere nächsten Genuß- und Kulinarik Blogbeitrag – lasst euch überraschen.

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