Alles Bier: Eine Verkostungsreise für alle

Ein Ausflug mit Freunden. Ein Donnerstagabend oder ein anderer Tag. Eine Brauerei nicht weit von zu Hause entfernt. Ein Gespräch, das im besten Fall zu einem denkwürdigen Abend wird.
Bier passt zu jedem
Natürlich gibt es auch diejenigen, die Wein bevorzugen, aber alles hat seine Zeit. Wein erfordert einen formelleren, eleganteren Moment. Bier hingegen passt sich an jeden Kontext an. Bei Bier denkt man sofort an prall gefüllte Krüge mit viel Schaum und lächelnde Menschen, die fröhlich auf das Zusammensein anstoßen! Denkt an den St. Patrick’s Day, das Oktoberfest, bei dem Bier die Königin eines kultigen Tages für Iren, Deutsche und Menschen aus der ganzen Welt ist. Eine Zeit zum Feiern, um sich zu treffen und Spaß zu haben! Aber heute möchten wir in einer etwas entspannteren Atmosphäre mit euch über Bier als Kult sprechen. Heute geht es um die Verkostung. Also schnappen wir uns die Gläser und los geht’s!
Der richtige Moment
Wenn ihr bis hierher gelesen haben, bedeutet dies bereits, dass es euch nicht an Neugierde mangelt: Der Anreiz, etwas wissen zu wollen, ist zum Zeitpunkt der Verkostung von grundlegender Bedeutung: Die verkosteten Biere müssen so frei sein, dass sie eine Erinnerung, eine Spur, ein Bild, ein bestimmtes Gefühl in unserem Gehirn hinterlassen. Neben der richtigen Einstellung ist auch der richtige Zeitpunkt wichtig: Der Raum muss gut beleuchtet sein, man muss sich wohlfühlen und entspannen und das Bier darf nicht warm oder eiskalt serviert werden.
EIN WACHSAMES AUGE
Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass ein dunkles Bier einen ganz anderen Geschmack und ein anderes Aroma hat als ein helles Bier. Die Farbe ist in der Tat einer der ersten Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt. Die Bierfarben bewegen sich meist im gelben und braunen Spektrum. Von strohgelb bis zu einem Braun, das an Tabak und Ebenholz erinnert. Dies hängt davon ab, wie das Getreide nach dem Mälzen für die Herstellung verwendet wird. Je stärker das Getreide geröstet wurde, desto dunkler ist die Farbe. Im Allgemeinen unterscheidet man daher zwischen hell, bernsteinfarben, leicht bernsteinfarben und dunkel. Von der Farbe zur Trübung, d. h. dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Sedimenten im Glas, die die Helligkeit verringern. Dies ist ein Aspekt, der die Farbintensität und damit die Qualität beeinflusst. Ein gutes Bier ist durchsichtig, so dass man die Spiegelung sehen kann (…aus einem Glas, das sicherlich gut gewaschen und entfettet wurde!).
DAS BOUQUET
Konzentrieren wir uns nun auf alle Düfte, die wir wahrnehmen können. Versuchen wir, ihre Kombinationen zu erfassen: das so genannte “Bouquet” – genau wie ein Blumenstrauß. Eine einzigartige Kombination, die ein Bier wirklich besonders machen kann. Der erste Schritt ist eine Phase der Erforschung der verwendeten Rohstoffe: vom Malz bis zum Hopfen. Dann folgt eine zweite Phase der Erforschung der blumigen und schließlich der fruchtigen Nuance. Unter dem Gesichtspunkt des dominanten Aromas können wir also unterscheiden:
  • Malzig: mit einem mehr oder weniger süßen oder gerösteten Aroma
  • Gehopft: mehr oder weniger aromatisch oder pfeffrig
  • Blumig: man denkt an frisch geschnittenes Gras, Orangenblüten, Lavendel, Tabak und Heu
  • Fruchtig: ein Aroma, das hauptsächlich im Ausland verwendet wird und von unreif bis reif reicht. Denkt an Lagerbier und Pils mit ihren Zitrusnoten oder an Weizen mit seinen Bananendüften.
Was die Erfahrung noch interessanter macht, ist die Suche nach den sekundären Aromen, die das Aroma des Bieres selbst verstärken können. Der Trick besteht darin, sich ganz den verschiedenen aromatischen Noten hinzugeben, die aus dem Glas kommen. Lasst euch von euren Sinnen und eurem Geist mitreißen, um den Duft zu erfassen. Genießt seine Einzigartigkeit.
SCHLIESSLICH DIE VERKOSTUNG
Die Wahrnehmungsschwelle für den Geschmack ist glücklicherweise höher als die für den Geruch. Dabei ist die Unterscheidung der 4 Grundgeschmacksrichtungen nicht sehr schwierig:
  • Süß: aus Malz oder Zutaten wie Früchten, Honig oder Gewürzen
  • sauer: typisch für Lambic-Biere mit Spontangärung
  • Bitter: kommt vom Hopfen, der bei einigen Biersorten wie dem India Pale Ale besonders ausgeprägt und stark ist.
  • Salzig: (selten bei Bier) ist auf die Verwendung von Wasser mit einem hohen Natriumchloridgehalt oder, in den seltensten Fällen, auf die Herstellung mit Meerwasser zurückzuführen.
Die Wahrnehmung dieser Geschmacksrichtungen erfolgt in verschiedenen Bereichen der Zungenoberfläche. Das Salz auf dem vorderen seitlichen Teil, die Säure auf einem größeren zentralen Teil und schließlich das Bittere auf dem hinteren Teil in der Nähe des Rachens. Beim Bier sind es Süße und Bitterkeit, die instinktiv unsere Aufmerksamkeit erregen.
Lasst sanft in euren Mund fließen. Vertraut euren Empfindungen und versucht, diese Tipps anzuwenden. Viel Übung und Neugierde werden der Schlüssel zum Erfolg sein. Prost!
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