Introducing Montenegro

Introducing Montenegro

Mit Ende April wagen wir uns in eine völlig neue Destination und öffnen mit dem Falkensteiner Hotel Montenegro in Budva unsere Türen in einer der aufstrebenden Ferienregionen Europas.

Doch was muss ich über das Trendziel Montenegro eigentlich wissen? Was kann ich dort machen und: wie komme ich da eigentlich hin? Dieser und weiteren Fragen gehen wir in unserem aktuellen Blogbeitrag auf den Grund.

Wie lange dauert die Anreise nach Montenegro?

Wer hätte das gedacht: per Direktflug sind es gerade einmal 1,5 Stunden ab Wien oder München, bis nach Montenegro. Direktflüge gibt es beispielsweise auch ab Hannover, Frankfurt und Düsseldorf zu den internationalen Flughäfen in Montenegro – Tivat (TIV) und Podgorica (TGD). Alternativ kann auch der Flughafen Dubrovnik in Kroatien angeflogen werden.

Vor Ort kommt man mit dem Mietauto schnell von A nach B, alternativ ist eine Anreise mit dem eigenen PKW über Kroatien möglich oder mit der Fähre vom italienischen Bari aus.

Wer mit dem Auto anreist, sollte sich jedenfalls auf die lokalen Geschwindigkeitsbegrenzungen einstellen: 100 km/h auf Schnellstraßen, 80 km/h auf der Landstraße und 50 km/h (bzw. nach Beschilderung) im Ortsgebiet lauten hier die Obergrenzen. An diese sollte man sich auch besser halten, denn gestraft wird in Montenegro tendenziell streng. So kann einem für das Überfahren einer roten Ampel zum Beispiel schon der Führerschein entzogen werden.

Brauche ich ein Visum für meinen Montenegro-Urlaub?

Nein, ein gültiger Reisepass reicht für den Urlaub vollkommen aus. Erst ab 90 Tagen Aufenthaltsdauer wird eine Aufenthaltsgenehmigung notwendig.

Ebenfalls gut zu wissen: in Montenegro wird bereits seit 2002 mit Euro bezahlt und das obwohl der Staat (noch) nicht EU-Mitglied ist. Lästiger Geldwechsel entfällt somit.

Was kann ich in Montenegro erleben?

Mit einer Fläche von 13,812 km² ist der kleine Balkanstaat zwar nur unwesentlich größer als Tirol und etwas kleiner als Schleswig-Holstein, dennoch bietet Montenegro eine Vielfalt an Landschaften und „Things-to-do“, die erst einmal in einem einzelnen Urlaub untergebracht werden wollen. So finden sich an der knapp 300 km langen Küste insgesamt 70 km Strand, verteilt auf unzählige Buchten. Einer der schönsten ist dabei sicherlich der Strand von Bečići welcher sich über ganze 1,8 km erstreckt und mit türkisfarbenem, kristallklarem Wasser aufwartet. Zum Sonnenbaden ideal, wer allerdings mehr Action möchte kommt beim Jetski, Kajak- und Tretbootfahren auf seine Kosten. Auch Taucher und Kitesurf-Liebhaber werden nicht enttäuscht vom Montenegro-Urlaub heimwärts kehren.

Im Landesinneren sind es Seen und Nationalparks (ganze 5 an der Zahl!), welche das Landschaftsbild prägen. Hier finden sich nicht nur Berggipfel über 2.000 Meter, sondern auch imposante Wasserfälle und einer der wenigen Regenwälder Europas. Eindrucksvolle, nahezu unberührte Natur, welche beim Wandern oder auch zu Wasser erkundet werden will und mit einer schier grenzenlosen Artenvielfalt aufwartet.

Last but not least sind es die zahlreichen historischen Altstädte, die bei der Reiseplanung nicht außer Acht gelassen werden sollten. Allen voran die von Budva, einer der ältesten Städte an der Adria mit einer Geschichte, die etwa 2500 Jahre in die Vergangenheit reicht. Gelegen auf einer Halbinsel ist es die Kombination aus den vielen malerischen Gässchen, den typischen roten Ziegeldächern und dem Charme der kleinen Cafés und Shops, die das Stadtbild prägen. Ausgedehnte Spaziergänge entlang der Stadtmauern, ein Besuch der altertümlichen Kirchen sowie der Ausblick vom Dach der Zitadelle – das märchenhafte Zentrum der Küstenstadt ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Und was darf ich auf keinen Fall verpassen?

Die vielzähligen Unternehmungsmöglichkeiten lassen ohnehin kaum Raum für Langeweile. Was man allerdings in keinem Fall auslassen sollte ist Sveti Stefan. Die kleine Privatinsel, welche über eine schmale Brücke mit dem Festland verbunden ist, hat sich heute zur meist fotografierten Location des Landes entwickelt. Zwar ist der uneingeschränkte Zugang nur für Gäste des dort angesiedelten Aman Resort zugelassen, ein Abendessen in einem der Hotelrestaurants ermöglicht aber einen erschwinglichen Besuch. Die Aussicht auf Sveti Stefan von der Küste aus allein ist aber allemal schon fantastisch.

Ein weiteres beliebtes Fotomotiv ist auch die bronzene Statue einer Tänzerin, welche sich am Gehweg von Budva‘s Altstadt zum Mogren Beach bestaunen lässt. In Anlehnung an die berühmte Sehenswürdigkeit von Kopenhagen, wird sie auch Budva’s Meerjungfrau genannt.

Wer sich so richtig dem Montenegro-Feeling hingeben will, genießt außerdem ein kühles Niksicko Bier im Schatten einer der zahlreichen Konobe (kleine Küstenrestaurants, welche die Strandpromenaden spicken) mit Blick aufs Meer. Während das Mittagessen hierzulande meist eher kleiner ausfällt und man beispielsweise eine mit Schafskäse oder Fleisch gefüllte Pita snackt, so darf das Abendessen hingegen richtig ausgiebig zelebriert werden – natürlich auch im Urlaub!

Was muss ich einpacken?

Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten zum Entdecken, Sporteln, oder einfach nur Relaxen kommt es beim Packen natürlich stark darauf an wie man seinen Urlaub am Liebsten gestaltet. 

Grundsätzlich sind die Sommermonate in Montenegro gerade am Meer heiß, heiß, heiß und für ausreichend Sonnenschutz will gesorgt sein. Ein Sonnenhut oder –kappe sollte im Gepäck also genauso wenig fehlen wie Badehose oder Bikini. Auch Mai, Juni und September eignen sich ideal für Strandurlaub, ein Sweater für kühlere Abende oder einen Ausflug in die Berge sollte im Koffer aber ebenfalls seinen Platz finden.

Für alle, die gerne draußen unterwegs sind, empfehlen sich Sportschuhe – sei es für einen Nationalparkausflug oder eine morgendliche Laufrunde entlang der Strandpromenade. Und wer einen Besuch im Casino des Hotel Montenegro nicht auslassen möchte, packt am besten noch ein etwas schickeres Abendoutfit mit ein.

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