Die Geschichte von Falky

Alle, die schon mal in einem unserer Falkensteiner Family Hotels Urlaub gemacht haben, kennen ihn ganz bestimmt: Falky! Der plüschige, tapsige und immer zum Spielen aufgelegte Liebling der Kinder gehört einfach zum Familien-Urlaub bei Falkensteiner dazu. Doch wisst ihr eigentlich, wie Falky zu uns gekommen ist? Nein? Dann wird Falky es euch höchst persönlich erzählen:

Vor vielen Jahren da lebte die Familie Falkensteiner, das waren Mutter Maria, Vater Josef und ihre zwei Söhne Erich und Andreas in einem kleinen, aber feinen Haus in Ehrenburg im schönen Südtirol. Hier war immer etwas los! Denn die beiden Eltern vermieteten einige der Zimmer ihres Hauses an Gäste und so kam es, dass sehr oft auch Familien mit ihren Kindern bei den Falkensteiners Urlaub machten. Das war besonders fein für Erich und Andreas, da sie so immer wieder neue Spielgefährten fanden, mit denen sie spielen und herumtollen konnten.

Eines Tages, es waren gerade Sommerferien in Südtirol, machten die Kinder eine ungewöhnliche Entdeckung, als sie gerade durch den Garten liefen und „Verstecken“ spielten. Der kleine Erich hatte ein besonders gutes Versteck gefunden. Er saß unter einem großen Apfelbaum. „Hier werden sie mich bestimmt nicht finden“, dachte er, als ihm ganz plötzlich von oben etwas in den Schoß fiel. Zuerst dachte er, es sei ein Apfel gewesen, doch als er näher hinsah erkannte er, dass es ein großes braunes Ei war. Vorsichtig nahm er es in die Hand und kam hinter dem Baum hervor, um seinen kleinen Bruder und seine Freunde herbei zu rufen. Die staunten nicht schlecht, als er ihnen das Ei zeigte. „Wo kommt das denn bloß her?“, „Ist es vom Himmel gefallen?“, „Ist das ein Hühnerei?“ riefen sie aufgeregt durcheinander. Nein, natürlich steckte ich in keinem Hühnerei, schließlich bin ich ein stolzer Wanderfalke, aber das konnten die Kinder zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wissen.

Da sie im Apfelbaum auch kein Nest entdecken konnten, aus dem mein Ei gefallen sein könnte, beschlossen sie das Ei mit ins Haus zu nehmen und dort gut darauf aufzupassen. Sie legten es in eines der Betten, denn dort war es schön warm und weich – hier würde dem Ei sicher nichts passieren. Und in der Tat fühlte ich mich dort sehr wohl. Doch ich merkte, dass es langsam an der Zeit war mich den Kindern vorzustellen. Ein paar Tage später, wurden Erich und Andreas, in deren Zimmer das Ei aufbewahrt wurde, von einem ungewöhnlichen Geräusch geweckt. Sie stiegen aus ihren Betten und betrachteten das Ei, in dem ich anfing mich zu recken und zu strecken und das Ei so zum Wackeln brachte. Rasch holten sie die anderen Kinder herbei und alle blickten gebannt auf das braune Ei vor ihnen. Dann, endlich drückte ich mich mit meinem kleinen Schnabel durch die Schale. Vorsichtig drückte ich mich nun zur Gänze hindurch und schaute hoch zu den Kindern, die mich mit großen Augen betrachteten. Ich muss sagen, ich war auch wirklich ein süßer, kleiner Kerl mit meinem zerzausten, flauschig-weichen braunen Gefieder.

Aufgeweckt durch die Geräusche kamen nun auch Josef und Maria Falkensteiner hinzu und schauten ebenfalls erstaunt auf mich herab. „Seht mal, was wir gefunden haben!“ riefen die Kinder aufgeregt. „Ein Falke!“ rief Vater Josef erstaunt aus, während Mutter Maria mich vorsichtig in ihre Hand nahm und mir behutsam den Kopf streichelte. Ich mochte die Familie Falkensteiner sofort. Voller Begeisterung erzählten die Kinder die Geschichte, wie sie mich gefunden und tagelang auf mich aufgepasst hatten. „Das habt ihr gut gemacht!“ lobte Maria die Kinder und schenkte ihnen ein stolzes Lächeln. „Was machen wir denn nun mit dem kleinen Kerlchen?“ fragte Vater Josef und kratzte sich grüblerisch den Kopf. In diesem Moment war ich so nervös, dass mein kleines Herz aufgeregt pochte. Und auch die Augenpaare der Kinder blickten flehend auf die beiden Eltern. Die beiden lachten und Mutter Maria sagte schließlich: „Na wir behalten ihn natürlich! Ein Gefühl sagt mir, es ist kein Zufall, dass sich ausgerechnet ein kleiner Falke zu uns Falkensteiners verirrt hat.“ Puh, war ich erleichtert! Ich hatte also ein richtiges Zuhause, eine liebe Familie und viele Freunde zum Spielen. „Dann braucht er aber auch einen Namen“, warf Vater Josef ein. Nach einem kurzen Moment riefen die Kinder laut und mit leuchtenden Augen: „FALKY!“ Oh ja, der Name gefiel mir, also begann ich fröhlich zu piepsen.

So kam es also, dass ich von da an von jedermann „Falky“ genannt wurde und ich wuchs im Haus der Familie Falkensteiner zu dem großen, plüschigen und zugegebenermaßen manchmal auch etwas tapsigen, Falken heran, wie ihr mich heute kennt. Jahr für Jahr kamen immer mehr Kinder und ihre Familien in das Haus nach Ehrenburg, um mit mir herumzutollen, zu spielen und zu kuscheln. Ich liebte diese Zeit! Bald wurde das alte Elternhaus jedoch zu klein und so beschloss die Familie Falkensteiner aus ihrer kleinen Pension ein großes, schönes Hotel zu machen, das man heute als Falkensteiner Hotel Lido Ehrenburgerhof kennt.

Als ich schließlich größer wurde, wuchs in mir auch der Wunsch noch mehr von der Welt zu sehen und viel zu reisen. Denn als Wanderfalke liegt mir die Reiselust sozusagen im Blut. Inzwischen hatte meine Familie, die mir als Küken ein liebevolles Zuhause gegeben hatte, weitere Hotels eröffnet und so ging mein Wunsch die Welt zu bereisen in Erfüllung. Jedes Jahr besuche ich die Kinder in den Falkensteiner Family Hotels. Denn es gibt für mich nichts Schöneres auf der Welt, als in die leuchtenden Augen der vielen Kinder zu blicken und mit ihnen jede Menge Abenteuer zu erleben.

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