6 Tipps, um das Fernweh während Corona zu stillen

Corona hat vielen Reiseplänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nichts ist mehr wie vor ein paar Wochen, vor allem die Reisebranche trifft es hart: Leerstehende Hotels und Restaurants, gecancelte Flüge und die Reisevorfreude wird vom Winde verweht, während die Koffer weiterhin leer bleiben und verstauben. Keiner hat diese Krise kommen sehen und keiner hat so richtig Schuld daran, aber ALLE tragen jetzt die Verantwortung. Es hilft jetzt auch nicht, den Kopf in den Nudelberg zu stecken. Das Beste, was alle tun können, um so schnell wie möglich wieder reisen zu können, ist ZUHAUSE BLEIBEN!

Um die Zeit während der Ausgangsbeschränkungen, der Quarantäne oder dem Zwangsurlaub sinnvoll zu nutzen und dabei das Fernweh etwas zu stillen, haben wir euch ein paar Tipps zusammengefasst. Überlegt euch schon mal, wo es hingehen soll und dann lasst uns gemeinsam gedanklich losreisen!

1. Themen-Kochabend planen

Wenn die Restaurants geschlossen haben und Reisen aktuell nicht möglich ist, muss man fremde Kulturen und Rezepte halt in die eigene Küche lassen. Was ist eure liebste Küche? Italienisch, Griechisch, Thailändisch oder etwas Exotischeres? Nach was haben eure Geschmacksknospen aktuell das meiste Verlangen? Sucht euch passend zur jeweiligen Küche ein Rezept aus und plant, wenn ihr wollt, auch gerne ein Mehr-Gänge-Menü mit passenden Getränken.

Plant vor allem auch den Einkauf, denn es kann durchaus passieren, dass ihr nicht alle Zutaten im ersten Laden findet. Es lohnt sich deshalb ein paar Tage im Voraus einzukaufen, um notfalls auch noch andere Läden abzuklappern, Zutaten online zu bestellen oder ein Alternativ-Rezept zu suchen.

Es ist dabei egal, ob ihr nur für euch oder für die ganze Familie kocht – Hauptsache ihr zelebriert diese kulinarische Reise und genießt auch die Vorbereitung, als auch die Zubereitung!

Kulinarische Inspiration:

2. Fotoalben basteln oder ansehen

Wie oft sieht man sich alte Urlaubsbilder an? Wenn wir alle mal ehrlich sind: Fast nie! Aber jetzt während der Corona-Pandemie können sie wieder hervorgekramt werden, um alte Erinnerungen zu wecken. Sich schöne Urlaubsmomente in Erinnerung zu rufen, zaubert nicht nur ein Lächeln ins Gesicht, sondern lässt einen auch dankbar werden. Es lenkt euren Fokus weg von dem, was ihr aktuell nicht haben könnt, hin zu dem, was ihr bereits alles erleben durftet.

Damit die schönsten Urlaubserinnerungen auch nicht verloren gehen, lohnt es sich auch ein Fotoalbum zu basteln. Macht euch einfach selbst ein Fotogeschenk und schwelgt in alten Erinnerungen – jetzt ist die perfekte Zeit dazu.

Fotobücher selbst basteln könnt ihr ganz einfach hier (für Österreich) oder hier (für Deutschland).

Ebenfalls könnt ihr die Zeit auch sinnvoll nutzen, um alte Urlaubsbilder am Laptop auszusortieren und eine klare Ordnerstruktur einzurichten. Sehr oft landen viel zu viele Bilder auf unserem Smartphone oder Laptop, sodass man irgendwann den Überblick verliert. Besser ist es, man hat die schönsten Bilder schnell im Überblick. Wer vermeiden möchte, dass die schönsten Fotos auf den digitalen Geräten irgendwann verloren gehen könnten, sollte die schönsten Fundstücke einfach mal ausdrucken, einrahmen oder in eine Erinnerungskiste stecken, damit man diese Bilder auch in 50 Jahren sicher noch den Nachkommen zeigen kann. 

3. Video-Call mit Freunden aus dem letzten Urlaub alá „Weißt du noch“

Wenn ihr schon dabei seid, alte Urlaubsbilder anzusehen und ihr entdeckt darauf Freunde oder Familie, dann ruft sie doch am besten per Videochat an oder verabredet euch sogar online für einen gemeinsamen Fotoabend. Mit Tools wie Skype oder Zoom könnt ihr beispielsweise auch euren Bildschirm teilen und euch gemeinsam durch die Urlaubsbilder klicken. Die gemeinsam erlebte Reise zusammen Revue passieren zu lassen, sorgt bestimmt für den ein oder anderen schönen „Ach weißt du noch,…“ – Moment!

4. Eine neue Sprache lernen

Um die Zeit bis zur nächsten Reise sinnvoll zu überbrücken, bietet es sich auch an eine neue Sprache oder zumindest ein paar Sätze zu lernen. Melde dich entweder direkt für einen Online-Sprachkurs an, frische deine alten Französischkenntnisse auf oder lerne neue Vokabeln mit einer App.

Hier unsere App-Empfehlungen:

  • Babbel: Online-Sprachkurse ab 5,99€/ Monat (auch als App), die erste Lektion in jedem Kurs ist kostenlos
  • Duolingo: Kostenloser Unterricht für die Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch
  • Lingoda: Live-Unterricht mit echten Lehrern (ab 8€/Stunde)

5. Digital berieseln lassen von Traumreisezielen

Egal ob ihr Reiseinspiration für die Zeit nach Corona sucht, oder einfach mehr über ein bestimmtes Land erfahren möchtet, mit Reise-Dokus, Reisepodcasts oder YouTube-Videos könnt ihr euch die Reisebilder und Infos direkt in euer Kopfkino holen.

Hier unsere Empfehlungen für Reisedokus:

In dem Artikel „Urlaub planen mit Social Media, Dr. Google und Co.“ findet ihr übrigens Tipps, wie ihr eure nächste Reise digital planen könnt.

6. Mit Google Arts & Culture virtuell mit 360-Grad-Bildern Orte entdecken

Mit Google Arts & Culture könnt ihr trotz Reiseverbot die Welt entdecken. Hier werden spektakuläre 360-Grad-Bilder von Google Street View in eine Geschichte verpackt. Klickt euch selbst mal durch und startet eure virtuelle Reise durch Kenia, erkundet den Macchu Picchu, macht eine Reise zur den 10 beeindruckendsten Büchereien der Welt, fahrt mit der Gondel durch die Kanäle in Venedig, oder taucht mit Seelöwen

Wir hoffen, ihr könnt mit diesen Tipps das Fernweh auch von zuhause aus etwas stillen, sodass wir hoffentlich bald wieder alle gemeinsam die Welt entdecken können.

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