TSAR – meine Erfahrung

TSAR – meine Erfahrung

Im Rahmen meines drei-tägigen Aufenthalts im Falkensteiner Stegersbach durfte ich kürzlich eine TSAR-Einheit bei der Gründerin Sonja Ruprah nehmen.

Ich hatte davor noch nie von dieser Art des Trainings gehört und war sehr gespannt was mich dort erwarten würde.

TSAR – the secret of regeneration baut auf dem Prinzip der Regenartion auf. Man kann nur dann Bestleistungen erreichen und 100% seiner Kraft ausschöpfen, wenn man ihm auch die Zeit gibt sich zu regenerieren beziehungsweise es schafft auch inaktive Muskelbereiche zu aktivieren.

Die erste TSAR Einheit beginnt mit einer Körperkompetenz-Analyse, die die Trainerin selbst vornimmt. Dazu muss man sich nur gerade hinstellen und wird daraufhin von oben bis unten gemustert. Dadurch können Spannungsverläufe und eventuelle Schon- oder Falschhaltungen festgestellt werden. Daraufhin wird ein Trainingsplan erstellt beziehungsweise Möglichkeiten aufgezeigt wie diese Spannungen vermieden beziehungsweise die Haltung optimiert werden kann.

TSAR passiv

Ich hatte in der Woche bevor ich die TSAR-Einheit ausprobieren durfte starke Rückenschmerzen im unteren Lendenwirbel-Bereich, woraufhin wir uns als Erstes um dieses Problem kümmerten.

Die Trainerin hatte bereits während der Körperkompetenz-Analyse bemerkt, dass meine Schultern zu stark nach vorne fallen und ich dafür im unteren Rücken ein Hohlkreuz forme. Dies könnte als der Grund für meine Rückenschmerzen sein.

Für die TSAR-Behandlung hat sie mich dann flach auf den Boden gelegt und mir geholfen in die richtige Haltung zu kommen – ganz sachte und langsam. Es war erstaunlich wie natürlich sich die optimierte Haltung angefühlt hat. Ich hab‘ danach versucht wieder ein Hohlkreuz zu formen und erst dann bemerkt wie anstrengend das eigentlich war. Kein Wunder also, dass hier sehr viel Kraft verloren geht.

TSAR aktiv

Ein weiteres Anliegen meinerseits konnte die Trainerin zwar während der Körperkompetenz-Analyse nicht feststellen, dies wollte ich allerdings selbst ansprechen.

Obwohl ich seit mehreren Jahren sehr viel Sport mache und auch aktiv meine Körpermitte und meine Bauchmuskeln stärke so tu‘ ich mir extrem schwer bei Situps. Ich schaffe es einfach nicht ganz hochzukommen.

Hier kam nun das TSAR-Band zum Einsatz. Das ist ein festes Band aus Stoff, das einem während den Übungen Unterstützung bietet. Damit hab‘ ich es geschafft kleine Muskelgruppen die bei den Situps notwendig sind aktiv anzusteuern und konnte so ganz einfach kleine Vorbereitungsübungen machen.

TSAR ist ein sehr außergewöhnliches Konzept dessen Wirkung man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte. Wir wollen immer 100% geben und absolut leistungsfähig sein, gleichzeitig geben wir aber keine Ruhe und übergehen die Signale, die uns unser Körper schickt. TSAR ist eine tolle Möglichkeit um Körper diese Regeneration zu geben, gleichzeitig aber auch aktiv zu werden und durch aktive Ansteuerung kleinerer Muskelpartien die Haltung und das Training zu optimieren.

Ich würde es jedem weiterempfehlen!

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