St. Veits-Dom in Prag
Der Veitsdom (auch St.-Veits-Dom, tschechisch Katedrála oder chrám sv. Víta, voller Name Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha) auf der Prager Burg ist das größte Kirchengebäude Tschechiens.
Der Bau erfolgte anstelle einer 925 Meter unter dem Hl. Wenzel errichteten Rotunde und der unter Spytihněv II. begonnenen dreischiffigen romanischen Basilika (ab 1060). Spytihnew starb allerdings bereits 1061; der eigentliche Bauherr der neuen Kirche war sein Bruder und Nachfolger Vratislav II. Die doppelchörige Basilika war wesentlich kleiner als der heutige Bau. Teile der Rotunde mit den Gräbern der Heiligen wurden in den Neubau integriert, so etwa die Süd Apsis mit dem Wenzelsgrab.
Nachdem Prag Mitte des 14. Jahrhunderts Erzbistum geworden war, fehlte Prag eine repräsentative Kirche und so ließ Karl IV. den Veitsdom bauen, eine dreischiffige Basilika, deren Türme die ganze Stadt überragen.
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